31.01.2026
Gelungener Gedankenaustausch

Die Freien Wähler Ruhpolding haben die Bürger und Bürgerinnen am Mittwoch, den 28. Januar zu einem lockeren Gedankenaustausch in den Berggasthof Weingarten eingeladen. Nach der Begrüßung der Gäste durch den Bürgermeister-Kandidaten Xaver Utzinger sollten sich die Bewerber für die Gemeinderats-Sitze kurz vorstellen und über ihre vorrangigen Ziele berichten. Dabei ließ Utzinger den einzelnen Kandidaten den Vortritt, um die Geschlossenheit der Freien Wähler in Ruhpolding herauszustellen. Wie erwartet wurden von den Kandidaten alle Themen angesprochen, welche in den aktuellen Diskussionen eine Rolle spielen. Nach einem Dank an seine Vorredner für Ihr Engagement konkretisierte Utzinger die vorrangigen Ziele seiner Agenda. Dazu zählen unter anderem Transparenz und Bürgernähe, solide Finanzen mit zielgerichteten Investitionen in die Infrastruktur unseres Ortes und eine vorausschauende Bildungs- und Sozialpolitik. Wichtig wäre ihm auch ein harmonisches Zusammenspiel von Maßnahmen, die Umwelt, nachhaltige Energie und Landwirtschaft betreffen. Ein großer Schwerpunkt sei ferner die Stärkung von Ehrenamt, Vereinen und der gesellschaftliche Zusammenhalt. Daher sei auch ein Festsaal mit eigenen Veranstaltungen im Zentrum des Ortes wichtig. Alles dies sei nur möglich durch einen starken Tourismus und so könnte auch ein „Nischenhotel“, welches keine Konkurrenz zu den bestehenden Hotels darstellt, eine Option sein.

Anschließend wurde die Fragerunde eröffnet und so kamen Bürgerinnen und Bürger zu Wort.

Ein Beitrag befasste sich mit den leerstehenden Geschäften im Ort, dabei wurde angeregt, eine Allianz mit den Besitzern der betroffenen Gebäude, den übrigen Handelstreibenden und der Gemeinde zu schmieden, welche geeignete Maßnahmen zur Belebung des Ortskernes erarbeiten sollten. Ein weiterer Beitrag betraf den Mangel an Lokalen für die jüngere Bevölkerung, hier wurde darauf verwiesen, dass mit dem Einzug von Studenten in den Campus Chiemgau sicherlich ein zusätzlicher Bedarf entstehen würde. Auch der Ausbau des Internets sei ein wichtiger Punkt um den sich die Gemeinde kümmern müsse. In diesem Zusammenhang wurde gefragt, was die Kommune für die angesiedelten Handwerksbetriebe tun kann. Die weiteren Beiträge umfassten Themen, welche schon von den Gemeinderats-Kandidaten angesprochen wurden und so bildeten sich zu späterer Stunde kleine Gesprächskreise mit ausgiebigem Gedankenaustausch bis die gelungene Veranstaltung sein Ende fand.